Rundbrief 3

March 10, 2013

Liebe Teilnehmende, Liebe Gönnerinnen und Gönner Sehr geehrte Damen und Herren

Eine der Beilagen zu diesem Rundschreiben: Unsere Vernehmlassung, fristgerecht eingereicht, zum Gesetzesentwurf der Rechtskommission des Nationalrats „FĂĽr die Rehabilitierung Administativ Versorgter“ (Wir haben im vergangenen Dezember das entsprechende, in BroschĂĽreform zusammengefasste Dossier versandt).

Leider liess die Kooperation gewisser Vollzugsverantwortlicher mehr als nur zu wĂĽnschen ĂĽbrig: ein (bewilligter) Informationsaushang wurde hier in der Pöschwies nur in einem kleinen Teil aller Wohngruppen und Abteilungen tatsächlich ausgehängt. Damit hätten allfällige weitere, nicht in unserer Interessengemeinschaft eingetragene Betroffene darĂĽber informiert werden sollen. In einer der hiesigen Abteilungen wurden sogar die persönlichen Sendungen (Rundschreiben mit BroschĂĽre) sage und schreibe durch die Verantwortlichen bis zum Ablauf der darin, fĂĽr allfällige Subvernehmlassungen gewährten Frist (29.0.1 .13 zurĂĽckbehalten, ohne die Empfänger darĂĽber ‚zu informieren und ohne jegliche BegrĂĽndung! FĂĽr dieses Vorgehen werden wir eine Erklärung einfordern und uns eine Beschwerde ĂĽberlegen. Auch viele weitere Schweizer Strafanstalten, welche urn Aushang der betreffend Infos fĂĽr allfällige betroffene Insassen gebeten wurden, Haben dies offenbar nicht fĂĽr nötig gefunden. Wie auch hier in der Pöschwies, gab es aber auch dort erfreuliche Ausnahmen.

Das ebenfalls in Kopie beiliegende Interview der Juristenzeitschrift ‚Plädoyer‘ wĂĽrden wir sehr gerne möglichst breit gestreut wissen; wir senden es ‚allen unseren Kontakten und wären froh, wenn Ihr/Sie es auch weiter kopiert und Ihren/Euren guten Kontakten weiter reichen/reicht. 

Wegen unĂĽberwindbaren Meinungsverschiedenheiten mĂĽssen wir, zu unserem grössten Bedauern, seit längerer. Zeit auf die an sich ja unschätzbaren Dienste ‚Fuchurs‘, Schaffer und lange Zeit höchst engagierter Betreiber unserer Homepage, verzichten. FĂĽr seine aufopfernde Hilfe, nicht allein mit der Homepage, sind wir ihm zu tiefstem Dank verpflichtet: Dass unsere HP nun also einstweilen ‚verwaist‘ ist, habe ich zu verantworten. Es geht um gewisse Prinzipien, die ich nun einmal einfach höher gewichten musste, so schwer mir das auch fiel. Wir sind zuversichtlich, dass wir bald eine Lösung finden werden.

Das Verfahren um den Wiedererhalt meines Arbeitsgeräts, dem PC, ist nach wie vor im Gange, verläuft aber offenbar ausserordentlich schleppend.

Ich möchte Sie/Euch alle abschliessend ermutigen, die Hoffnung nicht aufzugeben. Wir von der IG „Fairwahrt?“Leitung und unser Förderverein tun dies jedenfalls nicht: Es wurden schon diverse Verfahren eingeleitet und weitere folgen. Die MĂĽhlen hierzulande mahlen langsam, aber Verbesserungen sind längst ĂĽberfällig; das wissen auch hierzulande immer mehr engagierte Menschen:

Mit herzlichen, solidarischen GrĂĽssen   Beat Meier